Cookie Consent by FreePrivacyPolicy.com Voll-Öko-Nistkästen: Einfach nur Holz
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Geborgenheit für Vogelkinder

Für mehr Freude am Garten

Perfekter Schutz für die Vogelkinder

Ein Nistkasten hat nur einen einzigen Zweck: Er soll Schutz bieten für brütende Vögel und danach für die geschlüpften Vogelkinder.

Welche Gefahren sind das und wie muss der Nistkasten beschaffen sein, um wirksam davor zu schützen?

Wichtig: Schutz nach dem Ausfliegen

Bitte lies auch die Ausführungen zum Schutz der Jungvögel. Denn die wirklichen Gefahren lauern nicht, während Vögel noch im Nistkasten sind, sondern danach, wenn sie als frisch ausgeflogene Küken leichte Beute sind.

Vierbeinige Räuber

Wenn eine Bruthöhle nicht tief genug ist, können Eichhörnchen oder Marder hineingreifen und einen Vogel erbeuten. Als Abwehrmaßnahme ist eine entsprechende Größe ausreichend. Bei dünnwandigen Modellen sollte die Bruthöhle ab Unterkante Einflugloch mindestens 17 cm betragen. Bei unserem Öko-Nistkasten ist die Wand bei Einflugloch mehr als 4 cm stark. Das Raubtier muss seinen Arm daher beugen und hat selbst bei geringerer Bauhöhe keine Chance.

Ausfliegende Jungvögel sind auch durch Katzen gefährdet. Die Altvögel schaffen es oft trickreich, Katzen wegzulocken. Generell ist aber gut, wenn es erreichbares, dichtes Gestrüpp gibt und wenn der Nistkasten außerhalb der Reichweite von Katzen aufgehängt ist.

Specht-Angriff

Spechte

Spechte sind manchmal sehr aggressiv. Sie erweitern das Einflugloch dünnwandiger Nistkästen so weit, dass sie eindringen können. Theoretisch könnte ein Specht an beliebiger Stelle ein Loch hacken. Das scheint aber nicht vorzukommen. Nistkästen, die am Einflugloch mit Blechen und Nägeln bewehrt sind, erfüllen daher ihren Zweck.

Im Bild gut zu sehen: Selbst Teerpappe und Nägel (die allesamt irgendwann aus dem morschen Holz fallen werden), sind kein Hindernis, wenn die Wand des Nistkastens zu dünn ist. Ein guter Nistkasten braucht gerade beim Einflugloch eine besonders dicke Wand.

Spechte sind Teil der Natur. Manche Spechte sind weitaus seltener als die im Nistkasten brütenden Singvögel. Doch gerade wenn Menschenkinder auf den Vogelnachwuchs warten, sollte man den Schutz der Brut dem Wohl des Spechtes vorziehen. Alte, für die Vogelbrut längst ausgediente Öko-Nistkästen beherbergen später Insekten, die dann dem Specht zur Nahrung dienen. Das wird ihm genügen müssen.

Rabenvögel

Rabenkrähen, Eichelhäher oder Elstern sind weitaus schlauer, als die meisten Menschen wahrhaben wollen. Man hat schon beobachtet, dass sie sich, wenn die Jungvögel ausfliegen wollen, auf das Dach des Nistkastens setzen, geduldig warten und sich die wehrlosen Vogelkinder im Moment des Ausfliegens schnappen.

Siehe auch Schutz der Jungvögel

Ein weit vorspringendes oder steil nach vorne geneigtes Dach oder, wie bei unseren Nistkästen, eine entsprechende Bauhöhe oberhalb des Einfluglochs, sind eine wirksame Vorbeugung.

Kuckuck

Um es gleich vorab zu sagen: Der Kuckuck ist der seltenere und schutzbedürftigere Vogel. Aber unser Unrechtsempfinden lässt ihn als Bösewicht erscheinen. Der Kuckuck ist ein Brutschmarotzer. Er legt seine Eier in fremde Nester und die Brut der Wirte wird zerstört. Allerdings ist der Kuckuck viel zu groß für die Einfluglöcher von Meisen-Nistkästen. Er ist keine Gefahr.

Spinnen und Insekten

In den Bruthöhlen finden sich eine Reihe von Kleintieren, die zumindest theoretisch den Jungvögeln schaden könnten. Das ist aber auch in natürlichen Baumhöhlen normal. Die Vogeleltern fressen diese auch nicht. Jedenfalls sind sie keine "große" Gefahr.

Chemische Gifte sollte man daher nun wirklich nicht einsetzen. Was aber sehr sinnvoll ist, das ist das jährliche Putzen und die Verwendung runder statt eckiger Bruthöhlen.

Schimmel

Schimmelpilze sind für Jungvögel auch nicht gesünder als für Menschen.

Die geeignete Abwehr liegt in der Auswahl der Holzart. Baumstamm-Nistkästen sind besonders aus Birke sehr dekorativ. Birke fault jedoch zu stark und eignet sich eher für den Gebrauch unter Dach. Sinnvoll ist auch ein Firnis aus Leinöl auf der Oberseite und ein Abflussmöglichkeit für Wasser nach unten. Beides ist bei allen unseren Modellen Standard.

Hitze und Kälte

Die Gefahr durch Kälte ist in einem Nistkasten normalerweise gering. Der Klimawandel macht jedoch heiße Tage im Frühjahr zu einem normalen Ereignis. In dünnwandigen Nistkästen kann die Temperatur so weit ansteigen, dass die Jungvögel sterben.

Hänge Nistkästen daher nicht in die pralle Sonne. Die Altvögel meiden solche Kästen ohnehin (wenn sie Alternativen haben). Die wichtigste Schutzmaßnahme sind dickwandige Nistkästen. Hier liegt ein beträchtlicher Pluspunkt für den Öko-Nistkasten, obwohl er selbst in praller Sonne ebenfalls leidet und besonders große Risse entwickelt.

Regenwasser

Im Freien brütende Vögel vertragen Regen, wenn er nicht gerade tagelang dauert, recht gut. Die meisten Höhlenbrüter, z.B. das Gartenrotschwänzchen, weichen ohnehin auch auf weit weniger geschützte Plätze aus, wenn sie keine Wahl haben. Das heißt aber nicht, dass eindringendes Wasser den echten Höhlenbrütern völlig egal wäre. Offenkundig undichte Höhlen werden von echten Höhlenbrütern nur besiedelt, wenn es keine trockene Alternative gibt.

Der Regenschutz bildete zu Anfang unserer Experimente mit dem Design des Pure Nature Birdhouse neben der schwierigen Fertigung die größte Sorge. Doch inzwischen wissen wir:

Die konstruktionsbedingte Möglichkeit von Rissen in der Oberseite des Öko-Nistkasten gehören zur normalen Beschaffenheit dieses Naturprodukts und sind im Normalfall keinerlei Bedrohung für die Vogelkinder. Falls Risse entstehen, dann gehen sie in aller Regel in das Holz hinein, aber nicht hindurch. Spalten entstehen vom Rand her und erreichen, wegen des kegelförmigen Schnitts wieder "in der Regel" garnicht den Bereich über der Bruthöhle. Nur wir Menschen mit unserem Perfektionismus beachten sie. Den Vögeln sind sie offenbar egal. Siehe auch Hinweise zu Ergänzungen

Wind

Starker Wind kann eine Bruthöhle auskühlen. In der Praxis bedeutsam ist das aber nur bei den ganz dünnwandigen Bretterhäusern. Eine dicke Wand beim Einflugloch ist ein perfekter Windschutz.

Windrichtung

Bei uns kommen Wind und Regen meist aus dem Westen. Vögel bevorzugen wahrscheinlich Nistkästen, deren Einflugloch nach Osten weist. Ob die Bevorzugung der östlichen Ausrichtung wissenschaftlich wirklich abgesichert ist, weiß ich nicht. Es kann gut sein, dass auch das wieder nur das Denken von uns Menschen widerspiegelt. Bei einem langen Einflugkanal wie bei unserem Öko-Nistkasten regnet es selbst bei starkem Wind ohnehin nicht hinein.

Die Windrichtung könnte aber auch für das Anfliegen und das spätere Ausfliegen der Vogelkinder eine Rolle spielen. Wir empfehlen, erstens dieser Richtungsempfehlung zu folgen und zweitens, Nistkästen nicht zu fixieren, sondern frei hängend anzubringen. Beim Pure Nature Birdhouse ist die Aufhängeschnur grundsätzlich so angebracht, dass eine Neigung auf der Lochseite nach unten entsteht, wenn es frei hängt.

Chemikalien

Gut gemeinter Holzschutz und Insektensprays sind für den winzigen Organismus eines Vogelkinds eine völlig unnötige Belastung. Und auch alles, was nicht nach Holz riecht, muss eigentlich nicht sein.

Farbe, Leim und die Chemikalien einer Spanplatte erscheinen uns auf den ersten Blick harmlos. Hier im Bild siehst Du, dass irgendein Räuber, vielleicht ein Specht, hier sein Glück versucht hat. Er hat aufgegeben. Aber ein Teil der Farbsplitter und belasteten Späne wird auch nach innen zu den Vogelkindern gefallen sein:

 

Farbsplitter durch Specht-Angriff

 

Naturschutz auch für andere Tiere

Verzinkte Dachpappennägel überleben Jahrzehnte auf dem Boden, wenn sie einmal aus einem alternden Nistkasten herausgefallen sind. Das gefährdet noch die Füße Deiner Enkel. Es gefährdet aber auch Tiere, vor allem solche, die keine Hufe haben, sondern auf Pfoten gehen: Hunde und Katzen, Füchse und Marder. Nägel haben im Garten ebenso wie in der freien Natur nichts zu suchen.

Tödliche Falle

Vogelkinder oder kleine Siebenschläfer müssen den Kasten auch wieder verlassen können. Verwende deshalb keine glatten Siebdruckplatten, wenn Du selbst einen Kasten baust, so langlebig diese auch sein mögen. Auch das Sperrholz reiner Deko-Nistkästen ist recht glatt. Ganz normale sägerauhe Bretter sind aber für Vogelkinder ebenso wie für Bilche perfekt.

Mit viel Herzblut

Ein Nistkasten im Garten ist eine sehr emotionale Sache. Viele Menschen verbinden die Freude am eigenen handwerklichen Geschick mit der Freude am Naturschutz und investieren viel Herzblut in den Schutz ihrer gefiederten Freunde. Als Dekoration schenken sie Freude und sind aus dem Garten kaum wegzudenken.

Es wäre aber sehr schade, wenn ein Nistkasten nie besiedelt würde, weil selbst die einfachsten Regeln der äußeren Optik geopfert wurden. Die meiste Freude hat man doch immer dann, wenn sich ein Brutpaar findet, das erfolgreich seine Kinder großzieht. Das wollen wir ermöglichen. Wir freuen uns, wenn das Leben weitergeht.

Hilf mit! Schütze auch Du die Singvögel in Deinem Garten!

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