Cookie Consent by FreePrivacyPolicy.com Voll-Öko-Nistkästen: Einfach nur Holz Bauanleitung
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Öko-Nistkasten selber bauen

Eine echte Herausforderung

Nistkasten bauen

Geht das überhaupt?

Einen Nistkasten selber zu bauen, ist eigentlich kein Kunststück. Bauanleitungen gibt es in großer Zahl. Beispiel: Aus der Zeitschrift "Mein schöner Garten" Einfaches Werkzeug genügt.

Beim Pure Nature Birdhouse ist das anders. Du brauchst eine große Bandsäge und es ist schwierig. Ohne zusätzliche Vorrichtungen ist das Risiko für die Finger enorm.

Deshalb gilt in den allermeisten Fällen: Lass uns das für Dich machen. Es lohnt sich einfach nicht, seine Finger zu riskieren.

Bauteile

Die Sägeschnitte

Wer die Ausrüstung hat, entsprechende Erfahrung und Risikobereitschaft, der braucht "nur" die Sägeschnitte nachzumachen, wie sie aus der Abbildung hervorgehen. Der befragte Experte eines Sägemaschinenanbieters verriet mir übrigens gleich, das sei unmöglich. Das hat sich zwar nicht bewahrheitet, aber ist schon ein Stück weit der Maßstab. Einfach jedenfalls ist es nicht.

Das Holz

Theoretisch käme jede Baumart in Frage. Den Vögeln ist es weitgehend egal, in welchem Baum sie wohnen. Aber die Baumform erzeugt zwangsläufig Risse und das Sägen bestimmter Hölzer ist sehr schwer. Nimm ein Holz mittlerer Härte, also z.B. keine Akazie, auch wenn sie besonders lange halten würde. Zu hartes Holz ist schwer zu sägen. Auch keine Tanne, denn sie bildet zu viele Risse. Gute Erfahrung haben wir mit Esche und Kiefer. Birke fault zu stark. Nimm auch kein zu asthaltiges Holz, denn das ist noch schwerer zu sägen und kann je nach den eingewachsenen Spannungen auch besonders große Risse verursachen. Kleine Risse sind kein Problem, große schon.

Die Größe

Große Nistkästen, etwa für Stare, sind für das Pure Nature Birdhouse Design eher ungeeignet. Gut geeignet sind dagegen die Größen für die kleineren Höhlenbrüter wie Meisen. Die Einfluglöcher (von 28 mm für Blaumeise bis 34 mm für Kleiber ) sind nicht allein bestimmend. Auch der Innenraum muss natürlich groß genug sein.

Bauteile

Ein gutes Maß ist: Ein gut 16 bis 17 cm dickes Rundholz und darin ein Brutraum, der 12 bis 13 cm Durchmesser hat. Oben beim Einflugloch sollte sich die Höhle auf etwa 10 cm zur Rückseite hin verjüngen, denn ein tiefes Einflugloch, dann 4 cm, ist ein wichtiger Raubtierschutz. Wenn der Brutraum weniger als etwa 10 Zentimeter Durchmesser hat, wird der Nistkasten nochmalerweise nicht mehr angenommen. Umgekehrt gilt: Die meisten Nistkästen werden viel zu groß gebaut. Das Nest füllt dann den Boden nicht aus und in den Ecken bleibt umso mehr Platz für Parasiten.

Übrigens: Holz vom Baumstamm, also nicht in Trockenkammern vorbehandelte Bretter, schrumpft noch ein wenig nach. Das haben wir beim Brutraum des Pure Nature Birdhouse berücksichtigt. Die Einfluglöcher haben generell eine kleine Reserve. Blaumeisen etwa nehmen einen Nistkasten schon mit 26 mm Einflugloch an.

Die Höhe des Brutraums kann durch das tiefe Einflugloch geringer ausfallen als bei Bretterhäuschen, denn ein Marder beispielsweise muss seinen Arm beugen und kann nicht einfach schräg hineingreifen. Die Summe aus der Tiefe des Einfluglochs und der Raumhöhe ab Unterkante des Einfluglochs sollte trotzdem etwa 18 cm erreichen, um ganz sicher zu gehen.

Die Gesamt-Bauhöhe ist eigentlich nur durch die Durchlassbreite Deiner Bandsäge begrenzt. Große Höhe erhöht die Lebensdauer und den Schutz für ausfliegende Jungvögel. Gleichzeitig ist dieses solide Bauwerk natürlich auch recht schwer im Verhältnis zu den gewohnten Bretterhäuschen.

Größere Stückzahlen

Während das Nachbauen für den persönlichen Gebrauch erlaubt ist, aber sich nicht lohnt, ist es für gewerblichen Nachbau umgekehrt. Wir vergeben gerne preiswerte Nachbaulizenzen und helfen gerne mit Knowhow bei der Produktion. Rufe einfach an.

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Freude am Garten ✅
Glückliche Kinder ✅
 
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